Ausgleichstraining

Das Ausgleichstraining bietet ein vielfältiges und intelligent zusammen­gestelltes Übungs­programm. Hier finden Sie die passende Kompensation für den meist bewegungs­armen Alltag. In ungezwungener Atmo­sphäre können Sie, auf dem für Sie passenden Niveau, ein gesundheits­förderndes Training genießen. Folgende Elemente spielen im Ausgleichs­training eine wichtige Rolle und ergänzen einander:

Funktionelles Training beinhaltet zweckmäßige, komplexe Bewegungs­abläufe, in denen mehrere Muskel­gruppen angesprochen werden, wie sie in natürlichen Bewegungen vorkommen. Dabei werden mehrere motorische Grund­eigen­schaften trainiert: Kraft, Koordination, Beweg­lichkeit und Gleich­gewicht. Beispiele hierfür sind Ausfall­schritte mit Drehungen oder Übungen in Plank­positionen (wie im Bild „die Echse“). Oft geht es um Stabilisierung, wodurch eine Kräftigung der Körper­mitte erlangt wird (auch Core-Training genannt). Das Sensomotoriktraining ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stunden. Hier arbeiten wir z.B. mit einem instabilen Untergrund um die Propriozeptoren (Rezeptoren für die Wahr­nehmung des Spannungs­zustands der Muskulatur und der Stellung der Gelenke) anzusprechen. Vereinfacht können wir sagen, die Koordination und das Gleich­gewicht werden verbessert.

Elemente aus dem Qi Gong und dem TaiJi dienen uns meist am Anfang einer Einheit dazu, die Spannungen des Alltags abzubauen, den Atem fließen zu lassen und in ein energetisches Gleichgewicht zu kommen. Auch Yoga­übungen lassen uns den Atem wahr­nehmen, während wir die verschiedenen Asanas und Abfolgen üben. Hier fördern wir unsere Beweg­lichkeit und Geschmeidig­keit, aber auch Kraft und Gleich­gewicht. Jahr­tausendalte Tradition und Erfahrung steckt in diesen Körper­techniken und ein ganz­heitliches Verständnis des Menschen und der Gesund­heit, von dem wir uns immer wieder inspirieren lassen können. Ein wirkung­svoller Benefit dieses Trainings liegt in der Entwicklung der Körperwahrnehmung. Bei allem, was wir tun achten wir darauf, wie wir es tun. Die Erfahrungen dieser Bewegungs­schulung, die auf Empfindung beruht, bereichern auch unseren Alltag und unterstützen alle andere sportliche Aktivitäten.

Das, was die TeilnehmerInnen am meisten schätzen, ist der letzte Teil der Einheit: Die Ent­spannung, die doch ohne das vorher­gegangene Training nie so schön gewesen wäre.

Sie können das Ausgleichs­training im Kurs und im Personal Training kennenlernen.

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Die lieben Gewohnheiten

Die Macht der Gewohnheit: ein Segen und ein Fluch! Ganz viele unserer alltäglichen Verhaltensweisen sind zu Gewohnheiten geworden: in der Früh Zähneputzen, für manche ein Morgenlauf, für manche der Kaffee, für manche sich hinsetzen zum Meditieren.

Kannst Du die größere Belohnung abwarten?

Immer wieder erzählen mir Menschen, dass sie genau wissen, wie gut ihnen etwas mehr Bewegung täte, aber oft fehlt einfach die Motivation. Gerade jetzt in der dunklen, kalten Jahreszeit ist es nicht leicht sich der magnetischen Anziehungskraft der kuscheligen Couch zu entziehen und stattdessen in die Sportschuhe zu schlüpfen und hinaus in die Kälte, um sich zu bewegen.

Was macht eine Bewegung „leicht“?

Wodurch fühlt sie sich leicht an? Was lässt eine Bewegung leicht aussehen? Natürlich ist es zum einen Übungssache, vor allem bei komplexen, schwierigen Bewegungen. Aber nehmen wir eine Alltagsbewegung her: aufstehen – aufstehen vom Boden, von einem Sessel, oder einem Sofa – eine Bewegung, die wir alle schon tausendfach wiederholt haben – auch hier werden wir erleben, dass diese Bewegung sich leicht und mühelos anfühlen kann oder eher beschwerlich.